Unsere Kompetenz setzt sich zusammen aus der jeweiligen Fachlichkeit, unserer ­­Menschlichkeit und den Möglichkeiten unseres christlichen Glaubens.

 

über uns

Wo kommen wir her?

Die Diakonissenanstalt EMMAUS entstand 1866 auf dem Boden der Herrnhuter Brüdergemeine (Brüder-Unität). Der Gründer, Hermann Plitt, der gleichzeitig das Theologische Seminar der Brüdergemeine in Gnadenfeld / Oberschlesien leitete, sah sich durch die soziale Not seiner Zeit veranlasst, Gott um eine Schwesternschaft zu bitten, wie Theodor Fliedner sie in Kaiserswerth gegründet hatte.

Vorbilder waren die Schwesternhäuser der Brüdergemeine. Dort führten Frauen ein gemeinsames Leben unter Gottes Wort, im Gebet und dem Dienst am Nächsten. Diesem Boden entstammt die ökumenische Offenheit: Unsere Mitarbeiterschaft und die »Emmausgemeinschaft« (Diakonissen und diakonische Schwestern und Brüder) vereinigen Mitglieder verschiedener christlicher Kirchen.

Diakonissen arbeiteten in der Krankenpflege, der Gemeindepflege, der Kinderarbeit und in verschiedenen Arbeitsfeldern der Mission. Von Anfang an spielte Bildungsarbeit in EMMAUS eine bedeutende Rolle.

Die Fahne von Emmaus mit der Taube vom Kaiserswerther Verband - präsentiert vom Hausvorstand und Gärtner

Wer sind wir heute?

Heute umfasst die Diakonissenanstalt folgende Bereiche des Lebens und Arbeitens:

  • Altenpflegeheim "Abendfrieden"
  • Betreutes Wohnen im Mutterhaus
  • Beherbergungs- und Gästearbeit
  • Kindertagesstätte "Samenkorn"
  • Evangelische Berufsfachschule für Altenpflege
  • Ambulanter Hospizdienst
  • Stationäres Hospiz
  • Vermögensverwaltung
  • Zentrale Verwaltung
  • Soziale Dienste (Emmaustafel, Grüne Damen und Herren, Arbeit mit Flüchtlingen)
  • Emmausgemeinschaft


Ehrenamtliche Mitarbeit, ihre Würdigung und Förderung haben einen festen Platz in allen Bereichen.

Daneben bietet EMMAUS einen Rahmen an Festen, Feiern, Gottesdiensten, Andachten und weiteren öffentlichen Veranstaltungen. Mitarbeitende sind zur Teilnahme und Mitgestaltung eingeladen.

Nummer 1:

Unsere zentrale Verwaltung befindet sich im Haus Plitt.

Was bewegt uns?

Wir wissen uns von Gott wertgeschätzt und wollen darum andere wertschätzen. Dabei achten wir die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen. Auch Kritik, die wir einander sagen, ist bestimmt von dieser Wertschätzung.

Wir sehen den ganzen Menschen mit seinen Begabungen und Fähigkeiten und mit seinen Begrenzungen.

Wir halten die Spannung zwischen diesem Anspruch und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. Wir suchen kreative und ungewohnte Lösungswege.
Wir wollen in unserem Anliegen und Handeln durchschaubar und klar sein.

Unsere Kompetenz setzt sich zusammen aus der jeweiligen Fachlichkeit, unserer Menschlichkeit und den Möglichkeiten unseres christlichen Glaubens.

Wir akzeptieren einander als Mitarbeitende, die aus verschiedenen Motivationen heraus an der Umsetzung unserer Ziele arbeiten.

Was tun wir?

Wir bieten unsere Dienste an für Menschen, die sich uns anvertrauen, wie Heimbewohner, Gäste, Auszubildende und Kinder. Als Dienstleister orientieren wir uns an deren Bedürfnissen.

Wir erleben die Vielfalt unserer Arbeitsbereiche als Chance für gemeinsames Planen und Handeln.

Wir leben bewusst in unserer Region. Wir setzen mit unserer Ausbildungsstätte und unserem sozialen Engagement Impulse.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern sozialer Dienste.

Als diakonische Einrichtung pflegen wir Beziehungen zu den Kirchen und ihren Gemeinden. Wir sind Mitglied des Diakonischen Werkes und des Kaiserswerther Verbandes. Wir profitieren von deren Angeboten und bringen uns mit unseren Möglichkeiten ein.

Wir sind nicht vollkommen, darum brauchen wir Reflexion und eigene Entwicklung. Dafür nutzen wir Angebote aus unseren eigenen Reihen und die anderer Einrichtungen, z.B. fachliche Fort- und Weiterbildung, biblisch-diakonische Seminare und Supervision.