Diakonissenanstalt EMMAUS 02906 Niesky
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EMMAUS Niesky stellt sich vor:

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EMMAUS Niesky

Was ich immer schon mal wissen wollte

Viele ältere Menschen fragen sich, ob es einmal nötig wird, dass sie sich in einem Altenpflegeheim betreuen lassen. In diesem Zusammenhang tauchen viele Fragen auf.

Die Leitung unseres Altenpflegeheimes "Abendfrieden" beantwortet hier die wichtigsten Fragen aus der Sicht unseres Heimes.

Wer mehr wissen will:
Tel.: 03588 / 264-400

Grüne Damen haben Zeit für Bewohnerinnen und Bewohner des Altenpflegeheimes

Wann muss ich mir Gedanken über einen Umzug ins Heim machen?
Altersplanung kann man nie früh genug beginnen. Nur wer sich rechtzeitig auf das Altwerden einrichtet, wird diese Zeit auch gut meistern können. Anstrengend wird dies auf alle Fälle. Ein kleiner Teil der alten Bevölkerung benötigt später die professionelle Hilfeleistung eines Pflegeheimes. Das sind dann aber gerade die besonders schwierigen Situationen, in denen intensive Hilfe nötig wird. Wer sich auf diese Möglichkeit innerlich vorbereitet, hat es dann leichter und kann besser damit umgehen, dauerhaft auf Hilfe angewiesen zu sein. Setzen Sie sich deshalb mit verschiedenen Möglichkeiten des Altwerdens auseinander und nutzen Sie die Angebote, sich darüber unverbindlich zu informieren.

Wer wird aufgenommen?
Unser Haus wurde mit zweckgebundenen Fördermitteln für pflegebedürftige alte Menschen errichtet. Deshalb sind wir angehalten, auch nur Antragstellern aus dieser Gruppe einen Platz anzubieten, also Menschen im Alter ab 65, denen mindestens der Pflegegrad I zuerkannt wurde.

Was muss ich alles vorher regeln?
Die meisten Menschen, die zu uns kommen, ziehen für dauerhaft bei uns ein. Es ist also ein richtiger Umzug mit allem Drum und Dran. Wie oben schon erwähnt, benötigen Sie die Zustimmung Ihrer Pflegekasse. Daran hängt auch deren Zuschuss. Bei sehr geringem Einkommen könnte zusätzlich Hilfe durch ein Sozialamt oder eine ähnliche Dienststelle erforderlich werden. Das muss rechtzeitig vorher abgeklärt werden.

Wo muss ich mich anmelden?
Ihre Anmeldung wird im Heim gern entgegengenommen. Das ist für Sie unverbindlich und mit einer Beratung und nach Wunsch auch mit einer Führung durchs Heim verbunden. Sie können sich auch durch eine Person Ihres Vertrauens vormerken lassen und später selbst aktiv werden. Fragen Sie im Heim nach der Pflegedienstleitung. Pflegedienstleitung und Heimleitung arbeiten hierbei eng zusammen.

Kann ich das bezahlen?
Wer einen Pflegegrad zuerkannt bekommen hat, erhält den jeweils gültigen Zuschuss seiner Pflegekasse zu den Heimkosten. Dieser Zuschuss ermöglicht es in der Regel, zusammen mit der eigenen Rente die monatlichen Kosten selbst zahlen zu können. Konkrete Zahlen und Informationen können jederzeit aktuell abgefragt werden.

Wie lange muss ich warten?
Die Wartezeit ist nicht leicht vorherzusagen. Für die Vergabe eines freien Platzes müssen verschiedene Kriterien beachtet werden. Die Anmeldezeit und die Dringlichkeit der eigenen Situation spielen die wichtigste Rolle. Daneben muss aber auch das Umfeld passen, insbesondere bei einem Doppelzimmer muss jeweils ein Frauen- bzw. ein Männerplatz frei sein und die Frage gestellt werden, ob ein Platz im Wohnbereich für dementiell Erkrankte vielleicht der geeignetere Platz sein könnte.
Wer hilft mir bei den Formalitäten?
Da Sie als selbständige Person bei uns einziehen, sind Sie zunächst auch selbst verantwortlich. Viele haben bereits Betreuer, die sich darum kümmern, hilfreiche Verwandte und Freunde oder auch Sozialarbeiter aus Institutionen, in denen sie sich vorher aufgehalten haben. Wenn dies nicht ausreichend ist, versuchen wir gern, Sie mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen.

Was kann ich von zu Hause mitbringen?
Das neue Zimmer soll Ihr neues Zuhause werden. Dazu gehören unbedingt eigene Möbel und Einrichtungsgegenstände, die Sie lieben und gern weiter nutzen wollen. Die Heimausstattung beschränkt sich deshalb auf das Nötigste. Das sind Möbel, die auch Menschen in schwieriger körperlicher Verfassung gerecht werden: Das Pflegebett, ein pflegebettgerechter Nachttisch, ein Tisch, an den Sie auch mit einem Rollstuhl gut heranfahren können, ein stabiler, bequemer Polsterstuhl und ein sicher verschließbarer Mehrzweckschrank, der zur Einrichtung passt.

Kann ich ein Tier mitbringen?
Die Erfahrung hat gezeigt, dass heute zumeist Menschen in ein Pflegeheim einziehen, denen die Pflege und Betreuung eines Haustieres mehr abverlangen würde als noch möglich ist. Eine Betreuung unsererseits ist nicht umsetzbar. So ist in der Regel ein Verzicht auf ein eigenes Haustier nötig. Sie können sich aber mit den Fischen, den Wellensittichen oder der Katze anfreunden, die im Heim leben.

Bekomme ich Urlaub?
Wie von Ihrer bisherigen Wohnung können Sie natürlich auch von Ihrem neuen Zuhause aus in einen Urlaub starten. Es ist gut, alte Kontakte damit zu erhalten oder auch Höhepunkte selbst zu setzen. Kurzurlaube sind selbstverständlicher Alltag. Längere Abwesenheiten über fünf Tagen führen zu einem spürbaren Heimkostennachlass. 28 solcher Tage werden von den Pflegekassen bei der Abrechnung jährlich anerkannt.

Darf ich Besuch empfangen?
Ihr Zimmer ist Ihr Zuhause. So ist es auch Ihre Entscheidung Besuch einzuladen. Wir freuen uns darüber. Einschränkungen gibt es nur dort, wo dadurch die Freiheit oder das Wohlbefinden anderer eingeschränkt wird. Aber Rücksicht auf Nachbarn mussten Sie ja auch bisher schon üben. Wir setzen auf Rücksicht und nicht auf feste Besuchszeiten.

Darf Besuch auch über Nacht bleiben?
In einem Pflegeheimzimmer stehen dafür in der Regel kaum ausreichende Möglichkeiten zur Verfügung. Die Schwierigkeiten werden so leicht größer als die Freude. Wir raten Ihnen eher zur Nutzung unserer Gästezimmer im Plittgarten der Diakonissenanstalt EMMAUS (Anfragen im Sekretariat unter 03588 / 264-110). In besonderen Fällen können Sie sich aber gern mit einer solchen Bitte an die Heimleitung wenden.

 

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